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Das große Welpen ABC

 Welpenerziehung beginnt am ersten Tag. Nur wenn der Hund sein Regelpaket von Anfang an genau kennenlernt, kann er sich in seiner neuen Sozialstruktur sicher fühlen. Klare Grenzen zu vermitteln gehört also genauso zur Erziehung, wie Zuneigung und Liebe zu zeigen. Wir sollten uns daher schon vor dem Einzug des Welpen überlegen, welche Regeln es geben soll. Nur wenn diese Regeln dann auch konsequent umgesetzt werden, lernt der Hund, dass der Mensch ein Sozialpartner ist, an dem man sich stets orientieren kann.

Alleine bleiben

Da jeder Hund ab und zu für einen bestimmten Zeitraum alleine bleiben muss, sollte man das Alleinebleiben von Anfang an trainieren.

Die erste Übung, damit der Welpe lernt, alleine zu bleiben, erfolgt eigentlich schon dann, wenn man den Welpen an seinen Liegeplatz / an die Box gewöhnt. Anfangs bleibt man noch neben der Box, später entfernt man sich auch, indem man z. B. in ein anderes Zimmer geht.

Im nächsten Schritt geht man nur einmal kurz aus dem Haus, um z. B. die Post zu holen.

Wichtig ist, dass man sich weder vom Welpen verabschiedet, noch ihn beim Zurückkommen begrüßt, um das Alleinebleiben nicht zu einem besonderen Ereignis werden zu lassen.

Ist der Welpe entspannt, wenn man das Haus nur für einige Sekunden verlässt, kann man die Zeit Schritt für Schritt steigern.

Das Training zum Alleinebleiben sollte man starten, wenn der Welpe zuvor beschäftigt wurde und er sich lösen konnte. Allerdings wartet man noch einige Minuten, bevor man das Haus verlässt, damit der Welpe sich zuerst wieder entspannen kann und nicht im Moment höchster Erregung alleine gelassen wird.

Anspringen

Das Anspringen gewöhnt man dem Welpen am besten gar nicht erst an. Der Mensch aber kann oft den Kulleraugen des Welpen nicht widerstehen und streichelt ihn, wenn er hochklettert und Kontakt aufnimmt. Da beginnt aber der Teufelskreis bereits. Lernt der Hund, dass es für ein Verhalten Aufmerksamkeit oder gar Leckerlis gibt, wird er dieses nach dem Prinzip der positiven Verstärkung immer wieder zeigen, schließlich lohnt es sich für ihn.

Richtig wäre also, bereits beim Welpen den Sozialkontakt sofort abzubrechen und ihn erst weiter zu streicheln, wenn er wieder mit allen Vieren auf dem Boden ist. Egal ob Welpe oder erwachsener Hund – wenn gesprungen wird, entzieht man die Aufmerksamkeit also sofort.

Aber Achtung: Dabei dreht man sich nicht vom Hund weg! Dass man sich beim Anspringen des Hundes zur Seite drehen soll, ist einer der größten Irrtümer der Hundeerziehung überhaupt! Ein Abwenden des Körpers stellt aus Hundesicht eine beschwichtigende Geste dar. Daher ist es ratsam, im Moment des Sprungs einen Schritt auf den Hund zuzugehen, um ihm die eigene gewünschte Individualdistanz deutlich zu machen und ihn ein wenig „aus dem Konzept“ zu bringen – natürlich ohne den Hund mit dem Knie zu kicken oder gewaltvoll zu werden, es geht lediglich darum, das richtige Timing zu haben, um den Hund auch im richtigen Moment zu beeindrucken.

Trifft man auf fremde Menschen, kann man sich vorerst auf die Leine stellen, damit der Welpe gar nicht die Möglichkeit hat, zu springen.

Erwartet man zuhause Besuch, ist es ratsam, den Welpen an seinem Platz anzuleinen und den Welpen erst Kontakt aufnehmen zu lassen, wenn sich die Situation beruhigt hat

Beißhemmung

Setzt der Welpe seine Zähne im Spiel mit dem Menschen ein, bricht man das Spiel sofort ab. Dabei kann man auch einen kurzen Schmerzschrei ausstoßen. Der Mensch steht auf, geht vom Welpen weg und ignoriert diesen vorerst. So lernt der Welpe, dass das tolle Spiel vorbei ist, wenn er zu wild wird. Bei manchen Welpen wird man aber nur durch Ignorieren keinen Erfolg haben. Daher sollte man einen solchen Welpen auch für sein zu festes Beißen korrigieren. Hierbei eignet sich besonders der Schnauzgriff. Schon die Mutterhündin wendet den Schnauzgriff bzw. Schnauzbiss an, wenn ihre Welpen Grenzen übertreten. Dabei beißt sie einmal kurz und fest mit ihrer Schnauze über den Fang des Welpen. Der Mensch kann diesen Schnauzbiss nachahmen, indem er in dem Moment, in dem der Welpe zu fest zubeißt, einmal mit der Hand fest über dessen Fang greift. Der Schnauzgriff sollte mit einem Signal verknüpft werden (z. B. „Schluss“, „Tabu“), damit später nur das Signal als Korrektur ausreicht.

Grenzen setzen

Zu Beginn weiß der Welpe noch nicht, was erlaubt ist, und was nicht. Das Wort „Nein“ kennt der Welpe nicht. Es ist aber wichtig, dass der Welpe lernt, Grenzen zu akzeptieren. Daher sollte der Mensch ein Tabuwort aufbauen – das Wort „Nein“ empfiehlt sich nicht, da wir es im Alltag ständig verwenden. Besser geeignet sind: „Schluss“, „Basta“, „Tabu“.

Möglichst früh sucht man eine Situation (wie es im Übrigen auch die Mutterhündin macht), in der man bewusst eine Grenze setzen kann. Am Vorbild der Mutterhündin nimmt man beispielsweise ein Rinderohr in die Hand und setzt sich auf den Boden. Durch die Tatsache, dass man das Rinderohr in der Hand am Körper hält, zeigt man bereits, dass es dem Menschen gehört, es wird Besitzanspruch vermittelt. Kommt der Welpe nun angesaust und springt distanzlos am Menschen hoch, um an das Rinderohr zu gelangen, wird der Welpe mit einem Blick deutlich fixiert. Gut sozialisierte Welpen haben noch nicht kennengelernt, dass strenge Blicke von Menschen auch ernst gemeint sein können, daher wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal ignoriert. Der Welpe soll nun lernen, dass es sinnvoll ist, genau auf die Körpersprache des Menschen zu achten.

Geht der Welpe jetzt noch einen Schritt weiter, fasst man mit der Hand deutlich über die Schnauze des Hundes und verwendet gleichzeitig das Tabuwort, das dem Hund signalisiert, dass er mit seinem Verhalten aufhören soll.

Ist der Welpe nun beeindruckt, ist das gut so. Es wird, wenn überhaupt, nur mehr wenige Wiederholungen brauchen, bis er verstanden hat, dass es sich bei der aktuellen Handlung um ein Tabu handelt und diese lieber unterbrochen werden sollte. Ist der Hund nicht beeindruckt, war die Korrektur zu schwach oder muss wiederholt werden.

In aller Regel wird das richtige Setzen von Grenzen auch in guten Welpengruppen besprochen und ggfs. vorgezeigt.

Liegeplatz

Liegeplätze sollten dem Hund in allen Räumen, in denen sich der Mensch länger aufhält, zur Verfügung stehen. Von Anfang an sollte man darauf achten, dass der Hund sich nicht den aus seiner Sicht wichtigen Platz selbstständig aussucht, sondern der Mensch den Liegeplatz wählt und dem Hund zuweist. Der Hund soll sich zwar, auch wenn er auf seinem Liegeplatz liegt, in der Nähe der Menschen aufhalten können, jedoch nicht das gesamte Geschehen überblicken können. 

Denn auch sehr junge Hunde tendieren oft schon dazu, kleinweise territoriale Verantwortung zu übernehmen und / oder ihre Menschen zu kontrollieren. Mit einem „unstrategischen“ Liegeplatz nimmt man ihnen diese Aufgabe von Beginn an ab.

Damit der Hund später einmal auf seine Liegestelle geschickt werden kann, muss der Welpe das Signal dafür (genauso wie „Sitz“ und „Platz“) erlernen. Für den Anfang empfiehlt es sich, einen Platz zu wählen, an dem der Hund ggfs. auch kurzfristig angeleint werden kann (z. B. in der Nähe eines Heizkörpers, Couchbein etc.). Dies kann für Situationen, in denen Dein Hund später auf seiner Liegestelle bleiben sollte, erleichternd sein. Wenn beispielsweise Besucher kommen, die den Hund anfänglich ignorieren sollten, kann dies genutzt werden. Nicht zuletzt, um es beiden Seiten leichter zu machen.

Nachts sollte der Welpe mit ins Schlafzimmer genommen werden, dort sollte ebenfalls eine Liegestelle bereitstehen. Der Hund ist ein „soziales Rudeltier“ und auch nachts bleibt das Rudel zusammen – man bietet einander Schutz. Deswegen ist es für den Hund nur logisch, dass er nachts mit ins Schlafzimmer kommt. Zudem merkt man sofort, wenn der Welpe unruhig wird und sich lösen muss. Gerne kannst Du Deinen Hund vor allem nachts gleich an eine Box gewöhnen (Transportbox am besten zusammenfaltbar). Dies kann für viele Situationen im späteren Leben praktisch sein und wird von Hunden oft als eine Art Schutzhöhle wahrgenommen. Für Dich hat eine Box in der Nacht aber vor allem den Vorteil, die Unruhe Deines Welpen, wenn er mal muss, schneller zu erkennen und ihn deswegen schneller nach draußen bringen zu können (siehe Stubenreinheit).

Sozialisierung

In den ersten 8 Lebenswochen lernt der Welpe beim Züchter im besten Fall viele verschiedene Reize, wie Menschen, Hunde, Gegenstände und Geräusche kennen, um auf das neue Leben bei seinen Besitzern optimal vorbereitet zu sein. Dennoch ist damit die Sozialisierung des Welpen bei weitem nicht abgeschlossen. Die Besitzer müssen dem Welpen nun behutsam die Welt zeigen und ihn weiterhin auf das Erwachsenwerden vorbereiten. Gerade in den ersten 15 Wochen ist das Gehirn des Hundes sehr aufnahmebereit für viele (positive) Erlebnisse und Reize. Lernt der Welpe in dieser Zeit zum Beispiel einen großen, einen kleinen, einen dicken und einen dünnen Mann kennen, werden Männer ein Leben lang im Kopf des Hundes positiv gespeichert sein. 

Im Umkehrschluss empfinden Hunde, die nur sehr wenige, bis gar keine Reize in diesem Zeitraum kennen lernen, alltägliche Situationen, wie Gegenstände, Menschen, oder andere Hunde, für immer uneinschätzbar und furchteinflößend. Auch nach der 15. Woche sollte der Welpe weiterhin den bisher gelernten Reizen regelmäßig (kontrolliert) ausgesetzt sein, um immer wieder eine positive Erfahrung machen zu können. Damit jede Erfahrung des Welpen auch eine positive Erfahrung ist, muss je nach Hund langsam an die Sache herangegangen werden. Du kannst Dich an verschiedene Reize mit einem lustigen Apportierspiel oder einer Futtersuche herantasten, aber auch einfach erst einmal den Reiz gemeinsam nur von außen ansehen und noch gar nicht direkt in die Situation hineingehen. Zeigt sich Dein Welpe besonders ängstlich oder unsicher, ist es absolut legitim, ihn vorerst auf den Arm zu nehmen, um ihm ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Dies betrifft übrigens auch den Kontakt zu Artgenossen, die etwa zu stürmisch sind oder unangemessen aggressives Verhalten zeigen.

Folgende „Reize“ sollte Dein Hund in regelmäßiger Wiederholung bis zur 15. Woche kennen lernen (bitte achte immer darauf, dass die Begegnungen kontrolliert stattfinden und gib Deinem Hund bei Überforderung ggfs. Sicherheit):

  • Kennenlernen der Familienmitglieder, Verwandten, Bekannten
  • Gewöhnung an Halsband und Leine
  • Gewöhnung Box
  • Erlernen des Namens
  • Erlernen der Grundsignale (Sitz, Platz, Decke, Aus, Bleib, Hier, Fuß)
  • Kennenlernen der näheren Umgebung
  • Gewöhnung an Löseplatz
  • Ausflüge in andere Gegenden mit Abenteuerspaziergängen
  • Kennenlernen von fremden Menschen, Hunden, Kindern
  • Autofahren
  • Alleine bleiben
  • Kennenlernen verschiedener elektronischer Geräte (Staubsauger, Waschmaschine, Fön)
  • Besuch von Café, Restaurant und Einkaufsstraße
  • Tierarztbesuch
  • Kennenlernen verschiedener Geräuschkulissen wie Autolärm, Stadtlärm, Kirchenglocken, Schießstand etc.
  • Kennenlernen von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Training im Dunklen
  • Besuch im Einkaufszentrum
  • Aufzug fahren
  • Kennenlernen der dritten Dimension (Stufen, Baumstämme, Hügel)
  • Kennenlernen anderer Tiere wie Katze, Pferd, Schafe etc.
  • Kennenlernen der verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten für den Hund
  • Kennenlernen des Arbeitsplatzes des Menschen
  • Medical Training (Anfassen, Bürsten (bestenfalls gleich auf einem Tisch), auf die Seite legen)
  • Kennenlernen Dusche / Badewanne / Wasserstelle im Sommer

Spaziergang und Beschäftigung

Jeder Spaziergang sollte auch die unterschiedlichsten Beschäftigungsformen beinhalten, um die Bindung zwischen Mensch und Hund zu festigen. Die Natur bietet unterschiedliche Gegebenheiten, die man für spannende Beschäftigungen mit dem Welpen nutzen kann. Die einfachste Beschäftigungsform ist die Futtersuche, der Welpe sucht das Futter im Gras, in einem Baumstamm etc. Kann der Welpe bereits einen Gegenstand apportieren, also zum Menschen bringen, kann man diesen an unterschiedlichsten Orten verstecken und suchen lassen. Im Wald kann man Baumstämme nutzen, um den Hund darüber klettern oder balancieren zu lassen.

Ein Spaziergang sollte also nicht nur aus Freilauf bestehen, sondern auch kurze Trainingseinheiten (Leinenführigkeit, Bleib etc.) und Beschäftigung für den Hund beinhalten.

In Bezug auf die Dauer eines Spaziergangs beim Welpen gibt es verschiedene Richtwerte. Ich appelliere daran, hier das eigene Bauchgefühl walten zu lassen. Du wirst feststellen, dass viele Welpen bereits nach kleinen Anstrengungen oder vielen Reizen müde werden – dann sollte auch eine Ruhephase gewährt werden. Natürlich sollte man seinen Welpen nicht überfordern und gerade bei größeren Rassen darauf achten, dass es nicht zu einer Überbelastung der Gelenke kommt.

Wenn dein Welpe während des Spaziergangs immer wieder stehen bleibt und nicht weitergehen will, versuche an seiner Körpersprache zu erkennen, ob er gerade unsicher ist – in diesem Fall kannst du ihm kurz Zeit geben, sich mit der Umgebung, Geräuschen etc. vertraut zu machen.

Hast du das Gefühl dein Hund "bockt" einfach nur, weil er nicht mehr gehen mag, zieh ihn einfach einige Schritte an der Leine (bitte mit Brustgeschirr) weiter. Viele Welpen lernen durch das Stehenbleiben nämlich, dass sie sehr viel Aufmerksamkeit des Menschen bekommen und er meist auch selbst stehen bleibt. Hilft das Ziehen nicht, nimm den kleinen Hund einfach auf den Arm und trage ihn ein paar Schritte, um ihn später wieder abzusetzen.

Wichtig: Die Konzentration des Hundes ist von der körperlichen Fitness getrennt zu betrachten. Ein 8 Wochen alter Welpe kann sich im Durchschnitt 10 Minuten konzentrieren, dies aber durchaus mehrmals am Tag.

Entgegen der landläufigen Meinung sollte der Welpe übrigens auch die Möglichkeit bekommen, Treppen zu steigen. Um kräftig und tatsächlich belastbar zu werden, brauchen Gelenkflächen eine vielfältige und den vollen Bewegungsumfang ausschöpfende Belastung.

Außerdem ist die durch das Treppensteigen gewährleistete Entdeckung der dritten Dimension wichtig, um das räumliche Sehen zu schulen. Hunde müssen, wie auch Kleinkinder, spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten schulen, um Körperbeherrschung, Gleichgewichtserhaltung etc. zu verbessern. Es soll (bei Welpen) also nur eine lang andauernde, gleichmäßige Bewegung (z. B. neben dem Fahrrad herlaufen oder zehnmal am Tag Treppen steigen) vermieden werden.

Stubenreinheit

Wenn man den Welpen mit acht bis zehn Wochen zu sich holt, muss er sich häufig lösen: nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen, mindestens alle zwei bis drei Stunden. Weiters kann man am Verhalten des Welpen erkennen, dass er sich lösen muss. Der Welpe läuft unruhig suchend umher oder schnüffelt am Boden.

Man nimmt den Welpen nun auf den Arm und trägt ihn zu seinem Löseplatz nach draußen. Mit ruhiger Stimme lobt man ihn, wenn er sein Geschäft verrichtet hat.

Damit der Welpe sich später einmal auf ein bestimmtes Signal des Menschen löst, kann man das Lösen jedes Mal mit einem Wort unterstützen („Gassi“ etc.). Mit der Zeit wird der Welpe das Signal mit der Handlung verknüpfen.

Passiert es doch einmal, dass der Welpe sich unbemerkt vom Menschen in der Wohnung gelöst hat, wird das Verhalten ignoriert, da der Welpe eine Strafe nicht mehr mit der Handlung verknüpfen könnte. In diesem Fall nimmt man ihn kommentarlos hoch und trägt ihn nach draußen zum Löseplatz.

Stupsen und Fordern

Immer dann, wenn der Welpe stupst, den Menschen aus Frust anbellt oder z. B. sein Spielzeug bringt, fordert er die Aufmerksamkeit des Menschen ein. Wenn der Mensch darauf reagiert, ist dies keinesfalls dramatisch, dennoch lernt der Welpe so, dass er mit diesem Verhalten Erfolg hat und wird es zukünftig vermehrt zeigen. Da der Hund aber lernen soll, sich am Menschen zu orientieren, sollte der Mensch folglich versuchen, stets die Interaktion mit dem Hund zu starten. Fordert der Welpe also die Aufmerksamkeit ein, sollte er diese vom Menschen nicht bekommen und ignoriert werden (d. h. er wird weder angeschaut noch angesprochen oder angefasst). Gespielt und gekuschelt wird also nur dann, wenn der Mensch dies möchte und initiiert hat – und zwar gerne sooft der Menschen es möchte.

Überschreitet der Welpe allerdings Grenzen, um zu bekommen, was er möchte, und wird z. B. körperlich, indem er dem Menschen in die Füße beißt, sollte der Mensch den Welpen korrigieren (siehe Grenzen setzen).

Tipps für die Erstausstattung